Evangelische
Kirchengemeinde Finsterwalde
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Fotogalerie
Friedensdekade 2016
Ein neues Team hatte sich auf den Weg gemacht. Menschen unterschiedlichen Alters, denen die Friedensdekade wichtig war und ist. Dem Team um Angela Hesse-Krüger ist es gelungen, diese so einzigartige Veranstaltungsreihe mit neuen und wichtigen Akzenten zu versehen: Andere Gemeindegruppen wurden in die Vorbereitungen einbezogen, auf einen thematischen Zusammenhang wurde mehr geachtet. Und wieder hat der geneigte Besucher Überraschendes kennengelernt: Biblische Geschichten mit Gemüse zu erzählen ist eben nicht albern sondern durchaus tiefsinnig und höchst aktuell. Und: Friedensdekade ist Beggenung und Gespräch, geistliche Orientierung bei den Friedensgebeten und wichtiges Mahnzeichen: Zwischen Martinstag und Stadthallenabstimmung nachdenken und beten - für den Frieden.

Endlich- Einweihung unseres Gemeindehauses
Als ein ganz besonderes Erntedankfest konnten wir am 2. Oktober 2016 unser neues Gemeindehaus in Besitz nehmen: Über 300 Menschen strömten nach dem Anbringen des Kreuzes in die neuen Räume und füllten neugierig, Foyer, Musikzimmer, Büro und Gemeinderäume. Die Arche wurde zu einem großen Kaffee, es gab Dankesworte im Foyer - die jungen Architekten strahlten, auch Vater-Architekten Jürgen Habermann war der Stolz über das Geleungenen deutlich anzumerken. Der Bau hat übrigens schon einen Architekturpreis gewonnen!
Nun werden wir als Kirchengemeinde unser Gemeindehaus füllen. Manche Innenaustattung fehlt noch, manches wird sich noch in der Praxis "zurechtruckeln" aber wir sind dankbar für das neues Zuhause unserer Gemeinde!
Markus Herrbruck

Vom Dranbleiben - TFT 2016
Ich spüre eine große Aufregung und Spannung: Ab 11 Uhr beginnen die Generalproben, der Altarraum ist vollgebaut mit Technik – Instrumenten, Licht, Lautsprecher und viele Kabel. „Welches Mikrofon soll ich nehmen? Kannst du den Bass ein wenig lauter machen?“ Stephan Hänsch an der Technik meistert souverän die akustischen Tücken einer Kirche uns strahlt erholsame Ruhe aus.
Die „Weberknechte“ bauen auf- Jetzt ist wirklich kein Quadratmeter Platz mehr im Altarraum. Die Kirche füllt sich. Werden diesmal mehr kommen als beim letzten Mal? Und die Kirche wird voll. Durchatmen. Es geht los. Die Sänger, die Band – TFT-erprobt und unter der bewährten Leitung von unserem Kantor Andreas Jaeger, legen los. Die Aufregung legt sich etwas – es läuft!
Und dann das Theaterstück. Dörte Janitz hat`s geschrieben: Szenen auf dem Bahnhof. Der Zug kommt nicht – das Leben wird unterbrochen, Pläne bleiben unausgeführt. Eine Chance? Die kluge alte Dame (Annette Klimpke) spricht weise in die aufgeregt Wartenden. Der Schaffner übernimmt: Es ist sein letzter Arbeitstag auf dem Bahnhof. Soll er etwas Neues wagen?
Was sagt die Bibel? Die Predigt versucht eine Antwort. Mit Mose zum Beispiel, der die Steintafeln zerbricht und ein Ende setzt um dann neu anzufangen. Dranbleiben also nicht um jeden Preis. Manchmal muss es ein Ende haben mit belastenden Dingen, damit Neues entstehen kann, aber Beharrlichkeit und Treue sind ein ebenso hohes Gut. Bei Gott und mit Gott besonders.
Dranbleiben oder Schluss machen? Macht euch die Entscheidung nicht einfach, legt es Gott ins Gebet. Achtet auf seine Zeichen.
In der „Zeit der Begegnung“ gibt`s Neues: ein kleines Buffet – und den Leuten gefällt`s bzw. schmeckt es. Die „Weberknechte“ trommeln uns wieder auf die Plätze. Und alle werden dann still zur Fürbitte und zum Gebet.
TFT wird es wiedergeben – nächsten Jahr, so sind sich die Mitarbeiter einig. Und wieder hoffentlich mit so vielen Menschen, die alles mit Hand und Herz vorbereiten. Das ist mein dankbarer Gedanke, als ich nach Hause fuhr: So viele haben mitgemacht, sich ergänzt, ihre Gaben eingebracht. Das zu erleben, macht Freude.




Markus Herrbruck

Wanderrüste die Dritte
Wieder mit gutem Wanderwetter bedacht (einige Regenschauer sind zu vernachlässigen) können wir nach der Rückreise nur dankbar sein:
- Für eine gute Gemeinschaft, viele Gespräche am Wegesrand, ein Näherkommen von Jung und Alt
- Für eine wunderschöne Wanderstrecke durch den „Rabenauer Grund“ bis Freital
- Für den Eisbecher an der Talsperre Malter, der den Müden wieder Schwung gab
- Einen guten Tipp für einen Bus, nachdem wir unseren Zug verpasst haben
- Für ein wieder so freundliches Quartier im „Martin-Luther-King-Haus“
- Für eine Abendandacht auf dem Spielplatz mit verbunden Augen
- Für einen erfrischenden Gottesdienst in einer Bergkirche nach 5km Wanderung.
Die „Wanderrüste“ geht weiter – wohin es uns 2017 verschlagen wird, wissen wir nicht. Aber viele freuen sich schon jetzt darauf!
Markus Herrbruck

Himmelfahrt an der F60
Ein wenig frisch war es schon auf dem Fahrrad in Richtung Lichterfeld – sollte nicht schönes und warmes Wetter werden? Kommt den jemand überhaupt zum „Gottesdienst im Grünen“? Im Reigen der „grünen“ Orte für einen Open-Air-Gottesdienst nun das erste Mal das Gelände an der F60 in Lichterfeld. Und alle skeptischen Stirnfalten wurden zu einem Lächeln, denn es strömte und strömte per Rad und Auto zum Gottesdienst. Die Bänke und Liedzettel reichten nicht. Macht nichts! Mit Posaunenklängen und einer einprägsamen Predigt, mit gemeinsamen Gebet und Gesang wurde aus Besuchern eine Gemeinde. Und noch was: Die anderen Besucher, die zur F60 wollten, sahen erstaunt die fröhlich feiernde Gemeinde. Kirche also mitten in der Welt. Mit Gottes Lob und Kaffee und Kuchen. Mit dem „Blick in den Himmel und auf die Erde“ (Predigt). So soll es sein.

Herrbruck

Pfingsten unterwegs
Zitterpartie
Sternradfahrt und Pfingstmontagsgottesdienst
Mussten ausgerechnet die „Eisheiligen“ die Wetterberichte für den Pfingstmontag bestimmen? Kühl, regnerisch – so die Prognose für den Tag. Aber Abwarten. Die eingefleischten gemeindlichen Radfreunde blieben ruhig-optimistisch – und wurden belohnt.
Und wer hat denn gesagt, dass der Heilige Geist nicht auch ganz frisch ( 12-14 Grad) daherkommen kann? Also: 25 Leute starteten – mit Kindern und Jugendlichen! – und aus den Optimisten wurde eine frisch-fröhliche Radfahrgemeinschaft. Sonne satt belohnt die Fröhlichkeit.
Pause dann in Babben, wie immer. Eine kleinen segensreiche Andacht von Marlen Reinke, Rast auf der sonnigen Wiese, denn für den großen Anstieg nach Bergen hinauf braucht`s allemal Kraft. Und das Wetter hält! In Görlsdorf sammeln sich auf dem Gutsgelände immer mehr Menschen, der Grill arbeitet ununterbrochen, Kaffee wird ausgeschenkt, die Bläser aus allen Teilen des Kirchenkreises packen die Instrumente aus. Eine frische Idee hält auch die Predigt für uns bereit ( Pfarrerin Wernick aus Zaue mit einer Konfirmandin) : In verschiedenen Sprachen wird die Botschaft Jesu Christi durch die Reihen gebracht. Verwunderung, Nicht-Verstehen. Vielleicht wie damals eben. Und dann: Wir singen in verschiedenen Sprachen „Lobe den Herren“ und sind uns nah.
Alle Achtung: Ich hatte fast 60 km auf dem Fahrradtacho als ich zugegebenermaßen reichlich erschöpft wieder in Finsterwalde eintraf. Aber diese Art, das Pfingstfest mit anderen zu feiern und einander verstehen lernen, möchte ich nicht missen. Und dem Wetterbericht traue ich sowieso nicht.
Herrbruck

Konfirmation 2016
In zwei Gottesdiensten haben wir junge Menschen konfirmieren dürfen. Am 8. Mai um 10 und 14 Uhr zogen sie festlich gekleidet und anständig aufgereght in die Kirche. Die TrinityGospels umrahmten den Gottesdienst wunderbar und trugens sehr zur festlichen und doch lockeren Athmosphäre bei.
Redaktion

30 Jahre und kein bisschen müde
30 Jahre und kein bisschen müde – oder: Aus Partnerschaft wird Freundschaft.
Besuch unserer Partnergemeinde aus Rijssen
Eine große Gruppe aus unserer Partnergemeinde Rijssen hat am vorletzten Maiwochenende sich auf den Weg nach Finsterwalde gemacht: „Alte Hasen“, die viel aus der 30 jährigen Geschichte der Partnerschaft erzählen können, und neue Freunde dieser Idee.
Dass seit der letzten Begegnung nun schonzwei Jahre vergangen waren, merkte man beim Begrüßungsabend im Finsterwalder Brauhaus nun überhaupt nicht. Eine herzliche Atmosphäre bestimmte unsere gemeinsame Zeit von Anfang an. Und so war nicht nur das Wetter sonnig und warm – beim Ausflug zur Schinkelkirche nach Straupitz und nach Burg in den Spreewald.
Gute Tradition ist es auch, dass unsere Gäste an der Einladung für Ehrenamtliche teilnehmenden auf diese Weise gut in unsere Kirchengemeinde eintauchen können. Und dort haben sie mit vielen Bildern aus den 30 Jahren Partnerschaft erzählen können – wie es vor der Wende begann mit den ersten zaghaften Besuchen, unter Beobachtung der Stasi natürlich, mit vielen Trabant und dem „alten“ Finsterwalde. Mit der Wende als Befreiung auch für diese Partnerschaft. Wie Menschen dazukamen und Menschen den Weg verlassen haben.
Ganz still wurde es, als Herman Broeze aus Rijssen ein eigens gedichtetes Lied über diese Zeit vortrug. In der deutschen Übersetzung heißt es darin: „Jetzt auf diesem Fest für die 30 Jahre: Wir sind froh und dankbar und gehen im Vertrauen miteinander weiter. Durch Liebe und Leid sind wir zusammen geformt auf dem Weg. Denn ER, Gott, macht es gut: Gott sie Lob in diesem Kreis!“
Und im Gottesdienst am Sonntag haben wir Finsterwalder unsere Holländisch-Kenntnisse weiter perfektionieren können, natürlich mit Gesang in der Kirche. Dann ging es nach einem Mittagessen auf die Heimreise. (Leider, wie ich hörte, durch Unwetter und Stau.)
Ich danke ausdrücklich allen, die dieses Treffen so gut vorbereitet haben, besonders aber Frau Freudenberg, Frau Dorn und Familie Lademann
Redaktion

Ein klangstarkes Wochenende
RIJSSEN II – „He made an change“
TrinityGospels auf Tour - Ein klang-starkes Wochenende in Holland

Sängerfest 2014: Eigentlich sollten unsere TrinityGospels und der Chor aus unserer Partnergemeinde in Holland TODA nacheinander musizieren. Aber dann, ganz spontan mischen sich die Sänger und es beflügelt uns alle. Aus diesen wenigen Minuten entsteht die Idee eines gemeinsamen Wochenendes in Rijssen. TODA-Leute kommen extra nach Finsterwalde um das Treffen vorzubereiten, viel Arbeit wird in der Vorbereitung geleistet. Aber dann steht der Bus des Johanniter-Reisedienstes am Bahnhof in Finsterwalde und es geht los. Nach 9 Stunden herzlicher Empfang in Rijssen. „Als würden wir uns schon lange kennen“ sagt eine. Am Lagerfeuer und Grill fremdelt dann keiner mehr. Wir sind schon jetzt berührt von der herzlichen Art unserer Gastgeber. Am Samstag dann das gemeinsame Singen und Üben in der Kirche. Da ist einfach der Altar weggebräumt um den vielen Sängern Platz zu schaffen. Am Nachmittag Pause zum Wandern und… Käse kaufen!
Rijssen mit seinen 27000 Einwohner sieht aus wie geleckt, am Stadtrand mittelständische Industrie und: 10 (!) Kirchen (oder noch mehr). Sonntags sind die Straßen menschenleer, weil fast alle in den Kirchen sind. Es gibt eher strenge und auch liberale Gemeinden. Unsere „Ontmoetingskerk“ gehört zu den eher offenen Christengemeinschaften. Sie feiern an jedem Sonntag zwei Gottesdienste mit jeweils ca. 350 Menschen. Da wird man ein wenig neidisch. Ist aber nicht überall in Holland so.
Nach einem Samstagabendkonzert in der Kirche (dass sich leider gegen die Championsleague im Fernsehen durchsetzen musste) dann ein bewegender Gottesdienst am Sonntag. 30 Jahre Partnerschaft mit Finsterwalde wird gewürdigt, der Finsterwalder Pfarrer darf predigen, aber vor allem: Beide Chöre singen.
“He made an change“ – singen TODA und TrinityGospels, „Gott hat uns verändert“ – frei übersetzt, was wir singen, haben wir erlebt.
Danke Friederun Berger und Andreas Jaeger! Fantastisch organisiert!

Friedensdekade 2015
Nicht immer gelingt den wechselnden Mottos der „Friedensdekade“ der Brückenschlag zu den aktuellen Situationen und Ereignissen einer gefährdeten Welt. So hat für mich der Abschlussgottesdienst eine besondere Bedeutung. Hier erwarte ich das Thema „auf den Punkt gebracht“. Und das ist gelungen! Tabea Wichern, Schulsozialarbeiterin aus dem evangelischen Gymnasium Kirchhain, hat auf erfrischende und eindrückliche Weise das Thema der „Grenzerfahrungen“ entfaltet und mich in vielerlei Hinsicht auf den (gedanklichen) Weg gebracht. Dass Gott eben auch in und an den Grenzen unseres Lebens und Handelns erfahrbar sein kann und mich deshalb Grenzerfahrungen nicht mutlos machen müssen – dies war ein Gedanke, den ich mitgenommen habe.
Ermutigend auch das Zusammenspiel von Virginia Klumpp, die durch den Gottesdienst führte, mit der Jungen Gemeinde ( die nach der anstrengende Dekade offensichtlich noch Kraft und Freude hatten), der Gottesdienstband , den Jugendlichen an der Technik und den souveränen Konfirmanden, die im Rahmen des Gemeindepraktikums den Gottesdienst mitgestalteten.

Der neue Jahrgang - Konfirmanden auf Kennenlerntour
Die Konfirmanden des aktuellen Jahrganges machten sich nach Wünsdorf auf - Thema war dabei "Gemeinsam sind wir stark" . Es ging um Erfahrungen mit sich und der Gruppe, mit Spiel und Spass aber auch mit Konfliktbewältigung. Ein wichtiger Schritt!

Familiengottesdienst zum Weltkindertag
Die Mitarbeiter der Kita bereiteten einen so schönen Gottesdienst für jung und alt vor und machten damit das Thema des Weltkindertages auch für unsere Gemeinde wichtig: Kunder haben Rechte!
Und sie haben, wie man sieht- auch eine Menge Freude!

Neue gemeinsame Wege - Klausurtagung des GKR
Zu ihrer diesjährigen Klausurtagung trafen sich die Mitglieder des Gemeindekirchenrates Finsterwalde, verstärkt durch GKR Mitglieder aus Münbchhausen und Katharinen (Süd) in Herrnhut. Thema war der neue Pfarrsprengel, der ab dem Mai 2015 ins Rennen geht, will heißen: Die Gemeinden bleiben selbstständig, arbeiten aber zusammen und teilen sich die Mitarbeiter. Wir soll das gehen? Was ist wichtig? Was müssen wir angehen? Was sollten wir lassen? Hilfreich vbei unserer Überlegungen war Superintendent Thomas Köhler, der beratend zur Seite stand.

29. März - Konfirmanden stellen sich vor
Sie sind auf der Zielgeraden - 28 Konfirmanden unserer Kirchengemeinde und unserer Region stellen sich nach eineinhalb Jahren Unterricht in anderer Form, zwei Rüstzeiten und einem Gemeindepraktikum der Gemeinde vor. Sie sind zu einer Gruppe geworden, die das Thema Konfirmation ernst nimmt. Viel Lärm und Fröhlichkeit aber auch Auseinandersetzungen mit den Fragen nach Gott und der Welt prägten diese Zeit. Am 10.Mai wird konfirmiert!

Fröhlicher Erntedank
Gott lässt es wachsen - oder: Was machen die vielen Samentüten in der Kirche? Hat Max nicht aufgeräumt? Schnell wird klar: All die schönen Erntegaben mussten erst wachsen und gepflegt werden. Und nicht nur Pflanzen und Früchte - auch Manches zwischen Menschen braucht Zeit und Geduld, muss auch wachsen können. Ein Gottesdienst gegen die Ungeduld unserer Zeit und ein anderer Aspekt des Erntedankfestes.
Ob der Glaube in unserem Taufkind Willly auch wachsen kann? Oder bei den Kitakindern, die so mutig ihren Erntetanz aufführten? Die Eltern und Paten haben`s versprochen: Wir helfen beim Wachsen - mit Geduld und Liebe. Und unseren Kitakinder war ebenfalls anzumerken, dass sie in guten, liebvollen und geduldigen Händen sind.
Herrbruck

Sängerfestpremiere Gospelgottesdienst
Was tun, wenn zwei Gospelchöre zusammen einen Gottesdienst gestalten wollen? Man tut sich zusammen! Und so bot sich zum Sängerfest die einmalige Chance: Der TODA-Chor aus Rijssenn (Niederlande) und unsere TrinityGospels teilten sich den Platz (der dann knapp wurde) im Altarraum der Trinitatiskirche und begeisterten am Sängerfestsonntag die Menschen in einer vollbesetzten Kirche. Zwei gemeinsame Stücke klappten auf Anhieb, am Schluss wurde es nochmal richtig spontan, als ohne vorherige Probe die TrinityGospels mit aus den holländischen Noten sangen. Spaß hat es gemacht und zu Gottes Ehre war es allemal.

Rijssen - eine herzliche Begegnung
Unsere Partnerschaft mit der niederländischen Gemeinde Rijsssen geht nun ins 29. Jahr! Von Altersschwäche aber keine Spur. Alle zwei Jahre begegnen wir uns in den Gemeinden. Auch der Gospelchor Toda aus Rijssen gehört mit in diese Partnerschaft. Er kommt zu den Sängerfesten nach Finsterwalde und wir feiern einen Gospelgottesdienst. Nun aber haben sich 13 Menschen aus Finsterwalde für ein Septemberwochenende aufgemacht: Was wir fanden war eine bemerkenswerte Herzlichkeit, eine freundliche Offenheit, gute und intensive Gespräche und ein tolles Programm. Und mit 700 Menschen in Rijssen Gottesdienst zu feiern, erfreut Herz und Seele!

Ein Chamäleon im Gottesdienst -Schuljahresstart
Ein Chamäleon auf dem Einladungsplakat und dem Liedblatt? Und dann noch in verschiedenen Sitzplatzfarben aufgeteilt werden? Seltsame Idee für einen Gottesdienst. Oder doch nicht? Das Wüstentier mit der Gabe, sich mit seiner Farbe an die Umgebung anzupassen, ist uns näher als wir denken. Auch wir sind gern unter unseresgleichen, unter unseren Farben. Verstecken uns, halten uns bedeckt. Andere (Farben) haben es schwer, von uns angenommen zu werden. Viele verschiedene Menschen haben diesen Gottesdienst erlebt - etliche, die sonst weniger kommen oder vielleicht sogar seit langem das erste Mal in die Kirche kamen, weil ihr Kind zur Christenlehre oder in die Konfirmandenzeit startet.
Jesus sagt: Zeigt euch! Seid Salz der Erde, gebt der Welt den richtigen Geschmack. Stellt euer Licht nicht unter den Scheffel! Bleibt offen für andere Farben und andere Menschen!
Etwas davon war zu spüren: Ein bunter Gottesdienst, in dem viel und laut gesungen wurde, in dem wir unseren Christenlehre- und Konfirmandenstarter den Segen Gottes zugesprochen haben und der mit einem großen Segenskreis durch die ganze Kirche endete.

Masken - Konfitag in Luckau
Na ja, besonders lustvolle Gesichter gab es beim Start in Finsterwalde nicht. Konfitag? In Luckau? Mit anderen Konfirmanden aus dem Kirchenkreis? Und wenn es regnet? Wir starten zur dritten Auflage des Konfitages für die Konfirmanden der 8. Klasse.
Kurz: Es hat nicht geregnet und auch die Gesichter hellten sich mehr und mehr auf. Thema des Tages waren „Masken“ . Hinter welcher Maske versteckst du dich? So die Frage am Beginn. In verschiedenen Workshops sind die Konfis dieser Frage nachgegangen: Da wurde geschminkt und wieder abgeschminkt, Masken gebastelt, lange Löffel gebaut, Theater gespielt, gesungen. Und es gelang tatsächlich: Die Maske der Zurückhaltung wich langsam und als es dann zum großen Essen ging, war aus den einzelnen Konfis eine große muntere Truppe geworden. Der Abschlussgottesdienst in der Luckauer Kapelle war dann folgerichtig alles andere als leise – und da hatte die Musik der Band nur einen gewissen Anteil. Und auf der Rückfahrt: Können wir nochmal herfahren?
Ein schönes Kompliment an die Helfer und Planer dieses Tages rund um Marco Bräunig.
Redaktion

Fröhlicher Einschulungsgottesdienst
Es ist schon ein bewegender Augenbick, wenn 24 künftige Schulkinder Hand in Hand die Kirche betreten. Auch 2014 durften wir 24 Schülern der Evangelischen Grundschule in einem Gottesdienst den Segen zusprechen. Im Mittelpunkt standen ein Samenkorn und ein Baum. Ja, es ist wohl so, dass unser Glaube manchmal so klein und unscheinbar ist, wie ein Samenkorn. Aber wenn man es pflanzt, pflegt und wachsen lässt, kann Großes daraus werden - eben ein starker Baum, der anderen Menschen Schatten spendet. Dazu braucht Gott Menschen, die beim Wachsen und Pflegen helfen - dieser Ruf ging an Eltern und Familien, an die Lehrerinnen und Lehrer.
Schön, dass es die Evangelische Grundschule bei uns seit vielen Jahren gibt!
Redaktion

Premiere Wanderrüste
Warum nicht gemeinsam als Gemeinde wandern? Im Osterzegbirge in lockerer und fröhlicher Runde? Es hat funktioniert. 28 Menschen folgtem dem Ruf der Berge und wanderten in Schmiedeberg, Kipsdorf, Schellerhau, Altenberg - und redeten, spielten, sangen, blieben andächtig, kamen sich näher.
Fortsetzung folgt: Juni 2015

Verabschiedung von Michael Reinke
Abschied von Michael Reinke
„Das müsste ich meinem Chef mal erzählen, wie die bei der Kirche Mitarbeiter verabschieden“ so ein Besucher am vergangenen Sonntag nach dem Verabschiedungsgottesdienst in Finsterwalde. Lob für den eben erlebten Gottesdienst klingt dabei mit.
Nach sieben Jahren wechselt Gemeindepädagoge Michael Reinke in eine neue Stelle nach Berlin.
Am letzten Sonntag wurde er nun feierlich verabschiedet. Eine vollbesetzte Kirche mit vielen Jugendlichen, ein fröhlicher Gospelchor, etliche Kollegen, ein gutgelaunter Superintendent – all dies ließ die vermutete Abschiedsstimmung eher in eine dankbare und fröhliche Atmosphäre umschlagen.
Noch einmal wurde von viel Gelungenem in der Arbeit mit Jugendlichen, von kräftige Spuren bei Aufbau unserer Gemeinde und von einem guten Miteinander der Menschen unserer Kirchengemeinde gesprochen. Wir sind Michael Reinke dankbar für sein Tun und sein Engagement. Wir sind unserem Gott dankbar für die gemeinsame Zeit. Und wir haben seinen Segen erbeten für Michael Reinkes neuen Anfang.
Nach dem Gottesdienst gab es die Stunde der Gruß-und Abschiedsworte. Manchem wurde wehmütig.
Dir Jugendlichen haben ihren Michael mit einem kleinen Programm bedacht, die Kitakinder haben für ihn gesungen, viele Menschen sich sehr persönlich verabschiedet.
Was wird nun? Die Stelle wird ausgeschrieben. Wir hoffen auf viele Bewerbungen und den oder die eine, die diese Arbeit fortführt. Vielleicht schon ab dem kommenden Herbst. Mal sehen.

Osternacht 2014
Die Osternacht ist schon ein besonderer Höhepunkt in unserer Gemeinde. Diesmal ganz im Zeichen von Taizè-Musik - dargeboten von einem Projektchor, der die Zuhörer zu Mitsängern machte. Vier junge Menschen ließen sich taufen - an der Schwelle zum Ostertag wurde hier das Ja Gottes zu jedem Leben ganz deutlich.

Klausurtagung des Gemeindekirchenrates im März
Einmal im Jahr gehts`s in die Klausur - das heißt soetwas wie`abgeschlossen`. Manchmal braucht die Gemeindleitung solch abgeschlossene Zeit, um in Ruhe und intensiv verschiedene Themen zu bearbeiten. Am Ufer der Elbe in der Nähe von Wehlen hat uns ein katholisches Gästehaus freundlich aufgenommen.
Wohin geht unsere Kirchengemeinde? Worauf müssen wir achten, was stärken? Wovon müssen wir uns verabschieden?
In verschiedenen Thesen haben wir die Ergebnisse festgehalten. Im Zentrum steht aber der Wunsch, wir mögen noch einladender werden, eine Willkommenskultur entwickeln, damit Menschen offen und gern zu uns kommen.

Das Leben ist kein Zuckerschlecken
Schon sehr zeitig stellten sich die Konfirmanden des Jahrgangs 2014 der Gemeinde vor. Das Leben ist eben kein Zuckerschlecken - diese Erkenntnis klingt für 14jährige sehr erwachsen. In ihrem Gottesdienst wurden aber nicht nur desillusioniert Lollies gelutscht sonderrn auch ernsthaft nach Gott gefragt. Eine gelungene Vorstellung!
H.

Konfirmanden auf Höhlentour
In Liebethal, dem beschaulichen Ort am Rande der sächischen Schweiz, waren wir Konfirmanden schon oft zu Gast. Auch in diesem Jahr trafen sich dort die Konfis aus Finsterwalde, Massen und Altdöbern zu ihre Abschlussrüstzeit. Auch der Besuch der Gedenkstätte Sonnenstein gehörte zum Programm dieser Tage, genauso wie Themenarbeit, Andachten, Spielen, Singen, manchen Blödsinn. Aber ein Höhlentour gabs noch nie: Sich zwischen Felsen und wirklich dunklen und kleinen Gängen im Dunklen hindurchzudrängeln war für manche eine Grenzerfahrung. Und sie kamen stolz ans Tageslicht: Ich habs geschafft! Ein wunderbarer Abschluss war der Gottesdienst zusammen mit den TrinityGospels am Sonntag!

Lektoren in den Dienst gestellt
Was sind eigentlich Lektoren?
Die Frage eines Konfirmanden nach dem Einführungsgottesdienst in Massen hat mich nicht überrascht. Lektoren gibt es in unsere Kirche schon lange, aber ins Bewußtsein der Gemeinden als aktive Mitarbeiter im Verkündigungsdienst sind sie noch nicht recht angekommen.
So ist es gut, dass sie im Dreierpack angetreten sind, um ihren Dienst in den Gemeinden in und um Finsterwalde und Massen nun offiziell zu beginnen. Zwei von ihnen, Claudias Kotte und Frank Nusche, haben dazu einen Lektorenlehrgang unserer Landeskirche in Berlin besucht. Der dritte im Bunde, Fred Baranius, kann schon auf eine lange Zeit eigener Predigtpraxis verweisen. Alle drei sind nun „offiziell“ – also mit dem Auftrag ihrer Kirchengemeinden, mit der Erlaubnis des Kirchenkreises und – viel wichtiger, mit der Bitte um Gottes Segen für ihren Dienst. Superintendent Köhler, der die Einführung vornahm, machte deutlich, dass dieser ehrenamtliche Dienst ein wichtiger Betsandteil unserer evangelischen Glaubensprägung ist, wo alle prinzipiell alle Gläubigen in den Dienst der Verkündigung gerufen sind. Lektoren gestalten eigenständig Gottesdienste und verwenden dazu Lesepredigten, die sie auf ihre Situation hin anpassen. Ihre Bereitschaft Gottesdienste zu halten, hilft uns in möglichst vielen Orten regelmäßig Gottesdienste anzubieten. Lektorengottesdienste sind vollwertige Gottesdienste, die durch den eigenen Predigtblick eines ehrenamtlichen Lektors manchmal ganz neue Zugänge zum Evangelium ermöglicht.
Wir freuen uns, dass sich diese drei junge Menschen auf den Weg gemacht haben. Gottes Segen, den wir über ihnen erbeten haben, möge sie kräftig und fröhlich für ihren Dienst machen.


Adventsfeier im Schnee!
Der Schnee war natürlich draußen die Kulisse hinter den Fensterflächen der gemütlichen Arche.
Gut 100 Senioren haben sich von unserer Kirchengemeinde zur Adventsfeier einladen lassen. Das Programm kam vertraut und auch neu: Die Uraufführung des Krippenspiels ist ein langjähriges Privileg dieser Veranstaltung, ebenso wie das gemeinsame Singen mit Posaunenchorbegleitung. Neu dazu kam wunderbare adventliche Musik mit Geige, Klavier und Querflöte durch Christa Stoppe, Fred Baranius und Andreas Jaeger. Durch das Programm führte unser Vikar Florian Kunz. Er verabschiedete sich damit auch von den Senioren der Kirchengemeinde. Herr Kunz wird ab Januar sein Vikariat in London fortsetzen.

Einstimmung in den Advent - Auf der Suche nach Geborgenheit
Einen besonderen Familiengottesdienst erlebte unsere Kirche am 1. Advent: Die Schüler und Schülerinnen der Evangelischen Grundschule zeigten ihr Weihnachtsmusical. Nicht ganz - natürlich - als Maria und Josef in Bethlehem um Quartier bitten, ist erstmal Schluss. Noch ist nicht Weihnachten! Aber bis dahin sangen und spielten die Kinder mit einer Freude, die einfach nur ansteckend war! Und danach trat Melanie an den Taufstein -mit 14 Jahren hat sie sich entschieden: Ich will getauft werden! - und eine vollbesetzte Kirche freute sich mit. Bei Kirchenkaffee, Büchertisch, Adventsgestecke-Verkauf klang dieser 1. Adventsgottesdienst fröhlich und lebendig aus.

Leben in einem alten Haus
Einmal wurde es noch zum Leben erweckt: Das alte Haus in der Schlossstr.5, das an unser Gemeindezentrum grenzt. Zur Eröffnung der Friedensdekade gab es beeindruckende Aktionen: Ausstellungen, Labyrinthe, Fragenparcour, eine lebendig angestrahlte Fassade, Feuerzauber und Livemusik. Das Motto der Friedensdekade Mutig für Menschenwürde ist hier eindrücklich umgesetzt worden. Die Jungen Gemeinden zusammen mit Lukas Bartke und Clemens Habermann haben wochenlang geschuftet und für diesen Abend dem Haus seine Würde gegeben - noch einmal, bis es dann anfang des nächsten Jahres aberissen wird und dem Archeanbau weicht.

Anfang und Abschied
Einne besonderen Gottesdienst feierte die Kirchengemeinde Finsterwalde am 23. September. Eine junge Mutter und ihre beiden Kinder wurden getauft - ein Anfang im Glauben unter Gottes Segen. Danach kamen viele Kinder in den Altarraum und sangen für einen Abschied. Frau Heidemarie Freudenberg und Frau Inge Rudolph gehen in den Ruhestand. Was die beiden in ihrer langen Arbeitszeit verband, ist die Zuwendung zu Kindern im christlichen Glauben. Einmal in den Christenlehregruppen und zum anderen in unserer Kita. Die Kirchengemeinde dankte den beiden von ganzem Herzen für ihre Tätigkeit. Dass so viele Kinder selbstverständlich in die Kirche kommen und von ihrem Glauben singen ist auch ein Stück Frucht ihrer Arbeit.

Erster Konfitag in Luckau - Thema:Grenzenlose Freiheit
Zum ersten Konfirmandentag haben die Jugendmitarbeiter unseres Kirchenkreises nach Luckau eingeladen. Über 80 Konfirmanden aus der Region sind gekommen! In der Luckauer Kapelle startete der Tag sehr lebendig: Gruppen wurden aufgeteilt (was die Stimmung bei Einigen zeitweise in den Keller rutschen ließ), die dann zu verschiedenen Aufgaben und Aktionen starteten. Man konnte sich etwa mit Hilfe professioneller Bersteiger aus der Kirche abseilen oder sich mit modernster Ortungstechnik in Luckau auf Spurensuche begeben. Den Schluss bildete nach wärmender Bratwurst ein von den Konfirmanden in weiten Teilen selbst gestalteter Gottesdienst.

Sängerfestnachlese 2
Wieder konnte die Kirche Gastgeber für das Konzert sein, zu dem der Sängerfestverein einlud. Drei stimmgewaltige und attraktive Römerinnen verzauberten das Publikum mit ihren Stimmen und ihrem Charme! Leider blieben manche Kartenhoffnungen unerfüllt - die Kirche war restlos voll. Manchmal ist sie eben zu klein!

Sängerfestnachlese 1
Sängerfest ohne Kirche geht nicht! So auch 2012 - viele Male öffnete die Kirche ihre Türen und die Leute strömten: Zum Konzert der Trinitatiskantorei mit Posaunenbläsern, zum Konzert der Trinitygospels oder zum musikalischen Gottesdienst. Herzlicher Applaus jedesmal für die Facetten frischer geistlicher Musik!

Einschlungsgottesdienst der Evangelischen Grundschule
Freudige, gespannte, vorsichtige Gesichter: 22 Kinder waren Mittelpunkt des Einschulungsgottesdienstes am 4. August in der Trinitatiskirche.
Mit Gottes Segen begannen sie ihren neuen Weg.

Abschied von Frau Rudolph
43 Jahre im Evangelischen Kindergarten! Umringt von fröhlichen Kindern genoß Frau Rudolph ein buntes Programm zu ihrem letzten Arbeitstag. Liebevoll gestalteten die Kolleginnen den Abschied aus dem Arbeitsleben. Viele Gäste und Wegbegleiter waren gekommen um zu danken: Für lange Jahre treue Arbeit für die Kinder.
Etliche ihrer ehemaligen Schützlinge bringen nun schon selbst wieder ihre Kinder in unsere Kita!
Wir wünschen für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen.

Liebesbriefe im Regen
Wer sich in diesen verregneten Tagen zu einem Ausflug aufmachte, bewies Mut. Aber der ältere Frauenkreis ließ sich nicht abschrecken und machte sich auf nach Bad Muskau. Unsere beiden Kleinbusse landeten am Schloß und nur die ganz Tapferen erkundeten den wunderbaren Park - im Regen. Die weniger Tapferen wurden mit einer ausgesprochen detailreichen und ansprechenden Ausstellung über den umtriebigen Fürsten belohnt. Besonderes Augenmerk galt dabei einem "Liebesbrief-Automaten", der, mit einer Münze gefüttert, je nach Gusto einen individuellen Liebesbrief im Pückler`schen Stil entwarf. Er kam auf feinstem Papier gedruckt und mit Siegel versehen aus dem wundersamen Gerät. Aus unserer Gruppe druckten einige einen solcher Briefe, für wen im Einzelnen blieb im Dunkeln...
Und dann, man mag`s kaum glauben: Die Sonne kam!! Nach einer Andacht an einer mittelalterlichen Kirchenruine trockneten die Kleider und die Gedanken wärmten sich.

Der Regenbogenfisch lernt teilen
Familiengottesdienst mit Taufen

Man merkte den Kindern unserer Kita an, mit welcher Freude sie die Geschichte vom Regenbogenfisch spielten und sangen! Und sie brachten die ganze Kirche zum Tanzen! So waren auch die Taufkinder Svenja, Melina und Robin eingebettet in eine bunte und fröhliche Gemeinde. Möge es ihnen in ihrem Leben noch oft begegnen!

Partnergemeinde Rijssen zu Gast
Es war, als hätte man sich gerade erst vor ein paar Tagen verabschiedet – so schnell war der herzliche Kontakt wiederhergestellt. Und das Besondere: Neben dem Partnerschafts-Urgestein Herman Broeze kamen diesmal ganz „neue“ Menschen aus der holländischen Gemeinde Rijssen nach Finsterwalde. Am Samstag ging`s nach Berlin - ganz entspannt mit dem Schiff unter dutzenden Brücken und mit launiger Erläuterung auf Spree und Havelkanal durch die schönen Seiten unserer Hauptstadt. Danach bot der Berliner Dom mit seiner Aussichtsplattform einen hervorragenden Rundumblick.
Einen Rundumblick der anderen Sorte konnten unserer Gäste dann bei dem Ehrenamtlichenabend in der Arche in unserer Gemeinde tun. Und im Gottesdienst am Sonntag wurde es ganz holländisch – mit einem gemeinsamen Lied in der klingenden Sprache unserer Gäste. Diese Partnerschaft lebt!

Sternradfahrt zum Pfingstmontag
Würde es gelingen? Die erste Bewährungsprobe dieser Art des neuen Kirchenkreises bleibt bis zum Schluss spannend: Würden sich Menschen aus allen Regionen des Kirchenkreise aufmachen? Mit dem Fahrrad? Insoweit gespannt machte sich eine große Gruppe aus Finsterwalde am Vormittag auf den Weg. In Babben gab`s Rast und der kleinen Dorfkirche mit einer kleinen Andacht. Von allen Seiten gesellten sich Radfahrer zu unserer Gruppe und radelten mit uns auf den Freesdorfer Borchelt bei Luckau zu Die alte slawische Burganlage wirke fast wie ein Naturtheater und bot eine herrliche Kulisse für den Gottesdienst am Pfingsttag. Das Wetter hatte es fast zu gut gemeint – überall suchten die Menschen Schutz vor der Sonne. Fast 300 waren es dann, die zusammen Gottesdienst feierten. Dass der Heilige Geist einen zu Pfingsten auch heute noch bewegt, wurde ganz anschaulich und erlebbar! Begegnungen , Gespräche, gemeinsame Schattensuche, Grillwurst und Kaffee – eine fröhliche und entspannte Atmosphäre begleitete diesen Tag. Nach der Rückkehr nach Finsterwalde hatte die fast 40 Leute starke Gruppe 63 Kilometer auf dem Fahrradtacho. Alle Achtung!

Abend mit Ehrenamtlichen
Ab und an muss Zeit sein, mit unsere vielen engagierten Ehrenamtlichen zu feiern! Dabei steht nicht nur der Dank für die viele geleistete Arbeit im Vordergrund sondern auch die Freude über eine lebendige Gemeinde! Die Mitarbeiter der Kirchengemeinde bastelten ein buntes Programm und produzierten so manches fröhliches Lachen über bis dahin ungeahnte Fähigkeiten von Küster, Kantor, Pfarrer, Katechetin oder Jugendmitarbeiter! Mit dabei unsere Gäste aus der Partnergemeinde Rijssen.

Konfirmation
Am 13. Mai war es endlich soweit! Die Konfirmanden des Jahrganges 2012 bekamen die "Türklinke des Glaubens" in die Hände. Wir wünschen ihnen, dass sich diesen jugen Menschen immer die richtigen Türen öffnen!

Gottesdienst unter freiem Himmel
Der bange Blick ganz nach oben - Ritual an jedem Himmelfahrtstag: Wird das Wetter halten? Es hielt! Gleichsam als Belohnung für die liebevolle Vorbereitung durch die Münchhausener Kirchengemeinde strahlte die Sonne über die vielen Besucher, die sich zum Gottesdienst im Grünen aufmachten. Zu Gast auch Superintendent Thomas Köhler und seine Frau, die zusammen mit den Menschen aus der Region den Himmelfahrstag feierten. Und hinterher gab`s Grillwurst und Kuchen, Kaffee und Bier - und viele Begegnungen und Gespräche. Das zu erleben tat gut.
Kleiner Wermutstropfen blieb aber, dass die Sonnewalder Region ein paar Meter weieter ihren eigenen Gottesdienst feierte. "Da müssen wir noch üben!" sagte auch dann Superintendent Köhler augenzinkernd!

Osternacht
Der Weg zur Kirche an diesem kalten Ostersamstag ist beschwerlich. Es schneit in den kalten Wind. Manch Besucher hat den Rauchgeruch der Osterfeuer in der Kleidung. Doch sie kommen alle, wie in jedem Jahr, nehmen ihre Kerze und gehen in den dunklen Kirchenraum. Taizègesang begrüßt die Menschen der Osternacht. Dann wird es still. Die Osterkerze wird hineingetragen und die uralten alttestamentlichen Worte der Schöpfung und der Errettung tönen in Hebräisch und Deutsch. Hinter einer weißen Wand spielen Schatten. Die Kreuzigung. Das Schattenreich des Todes. Noch ist nicht Ostern. Und dann öffnet sich eine Blume aus dem Schattengrab. Ein erstes Zeichen. Die Kirche wird kerzenhell. Ein nächstes Zeichen: Sechs junge Menschen kommen mit ihren Familien, Paten und Taufzeugen nach vorn. 'Wir sagen ja zum Glauben', bekennen sie und werden getauft. Es ist jetzt auch ihre Gemeinde und wir heißen sie willkommen.
Sie verlassen mit ihren Taufkerzen die Kirche und der Gesang wird kräftig: Laudate omens gentes - Lobt Gott, alle Völker. So schnell gehen die Leute nicht nach Hause - die Kirche erlebt Reden, Lachen und Begegnung. Eine Ahnung davon, dass bald der Ostermorgen anbricht. Und einer sagt es am Ausgang: Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!
Markus Herrbruck

LEBENS-WERTE Konfirmandenrüste in Liebethal Anfang März
Mit 29 Konfirmanden und fünf Teamern aus Massen, Finsterwalde und Altdöbern startete das Projekt LEBENSWERTE in Pirna-Liebethal. Was ist der Mensch wert? Was bin ich mir wert? Was sind wir für Gott wert? Spannende vier Tage auch mit viel fröhlicher Lebendigkeit...

Und nun das Konzert zum Workshop...
in einer vollen Kirche präsentierten die Trinity-Gosples das einstudierte Programm und ließen die Besucher die kalten Temperaturen draußen völlig vergessen. Unterstützt von den Profis der "Singers" gelang ein mitreißendes Konzert!

Gospelworkshop
Unser Gospelworkshop wurde zu einer schwungvollen und lebendigen Sache. Die "Singers" brachten die Teilnehmer gehörig in Bewegung und in den richtigen Rhythmus.

Suchen und Finden
Christliche Suchmaschine
www.crossbot.de
Internetseiten der EKD
www.ekd.de
www.ekbo.de
Jugendarbeit Finsterwalde
evangelische-jugend-fiwa.de
Trinity Gospels
trinitygospels.wordpress.com
Andacht | Radio | Podcasts
www.webandacht.de
www.gospelradio.de
www.domradio.de
Seelsorge
www.telefonseelsorge.de
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Pfarrer Geese: 03531/609130
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