Evangelische
Kirchengemeinde Finsterwalde
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Treffpunkt Kirche
St. Trinitatiskirche Finsterwalde
Fotoarchiv
Die Trinitatiskirche
St. Trinitatis Kirche
Schön ist sie – unsere Kirche St. Trinitatis in Finsterwalde. Besucher bestätigen das immer wieder ganz spontan. Da ist Klarheit und Konzentration auf das Wesentliche. Da steht Jesus Christus in der Mitte. Da kann man zur Ruhe kommen im Kurzbesuch des Alltags wie auch beim sonntäglichen Gottesdienst.
Was macht unsere Kirche so wichtig? Sie hat eine klare evangelischen Formensprache, die durch alles Kriegs- und Notzeiten erhalten geblieben ist und die weder barock überformt noch in jüngerer Zeit modernisiert wurde. Jede Generation hat etwas zu ihrer Erhaltung getan.
So ist sie innen rechts ansehnlich und soll 2005 durch die notwendige Sanierung von Dach uns Fassade auch in der Außenwirkung aufgewertet werden. Sie ist unser Gotteshaus und das heißt: Ein wunderbarer Gottesdienstraum, der schönste Konzertsaal unserer Stadt und zugleich ein intimer Raum für Stille uns Gebet.
Redaktion
Innenraum
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Zur Geschichte unserer Kirche
Bauherren dieser evangelischen Predigtkirche waren die kursächsischen Amtsleute von Dieskau, die über vier Generationen auf dem Schloss saßen und das Amt Finsterwalde verwalteten. Sie veranlassten in den Jahren von 1584 bis 1593 den Umbau der mittelalterlichen Marienkirche zu einer dreischiffigen Emporenhalle als verputzten Backsteinbau unter dem veränderten Patrozinium St. Trinitatis.
Die Arbeiten wurden von Baumeister Martin Piger aus Dresden ausgeführt, der in den Vorjahren bereits den Kirchturm errichtet hatte. Grabsteine und Epitaphien zeigen uns die Gründergeneration derer von Dieskau uns erinnern an eine großzügige Schenkung des Müllers Michael Frost zum Umbau der Kirche.
Redaktion

Altar
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Der Altar von 1594 in der Formensprache der Renaissance zeigt den Gekreuzigten als Mitte evangelischer Predigt – ein Motiv, das sich in dem Bild „Christus in derer Kelter“ gegenüber der Kanzel eindrücklich wiederholt. Die Kanzel, 1613 von Melchior Kuntze gefertigt, zeigt zwischen den Figuren der Evangelisten Szenen aus dem Leben Jesu. Auf den Gebotetafeln des kanzeltragenden Mose finden wir das Doppelgebot der Liebe. Epitaphien und Bilder einzelner Geistlicher ergänzen die Ausstattung.
Hinter dem neubarocken Orgelprospekt verbirgt sich eine Sauerorgel von 1908. Im Vorraum erinnert eine Gedenktafel an den in der Nazizeit inhaftierten und 1948 verstorbenen Pfarrer Walter Hanschkatz. Der Christusleuchter im Altarraum sowie Fürbittsäule und Weltkugelleuchter unter der Orgelempore zeugen vom geistlichen Leben der gegenwärtigen Gemeinde.


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